Das Taizé-Friedensgebet in Dettenhausen

Am 17. November fand das Taizé-Friedensgebet statt.

Auf dem Boden liegen Fußabdrücke, welche den Weg in die Stille weisen. Meine Augen folgen der Spur, die zum Altar führt, der mit vielen kleinen Lichtern umringt ist, welche die Kirche in eine sanfte rot-orange Dämmerung eintauchen. Am Eingang gibt mir eine junge Dame ein Licht auf den Weg. Die stilvoll eingesetzten Elemente sind von wohltuender Symbolik und lassen mich den Tag beenden. Kein Handy, das klingelt, kein Radio das spielt, keine Talkshow aus dem Fernseher. Ein einfaches Licht genügt, um sich von der Hektik des Tages zu lösen und etwas, was nur noch selten in unserer Zeit zu finden ist – Stille.

Lydia Mesmer und Friederike Glöser mit ihrem Vorbereitungsteam schaffen mit dem Taizé-Friedensgebet in Dettenhausen eine Zeit und einen Raum der Begegnung. Zeit für die Begegnung mit sich, mit Gott und mit all denen, die sich auch an diesem Abend hierher begeben haben. Der ökumenische Abend ist ein Ausdruck des Friedens hier im Ort und das wird auch in den gemeinsamen Gesängen deutlich. Das Flötenensemble unter der Leitung von Gabi Bamann trägt uns gekonnt in die Mehrstimmingkeit und erfüllt den Raum mit natürlichem Klang. Das könnte ein Konzept sein: Frieden schaffen, in dem Menschen zusammenkommen, um gemeinsam zu singen und zu beten und sich damit nahe zu sein.

Für mich gehört er zum Jahreskreis dazu, der Taizé-Abend im November und er wirkt noch lange nach.

Herzlichen Dank für diesen schönen Abend an das Vorbereitungsteam und die Musiker.