Patrozinium St. Johannes-Baptist

Ein beeindruckender Gottesdienst, ein schönes, gut besuchtes Fest

Am Sonntag, 25. Juni, feierte die kath. Kirchengemeinde St. Johannes Baptist ihren Kirchenpatron – erstmals mit Pfarrer Kokaya und Pfarrer Feil. Nach dem festlichen Einzug mit einer großen Ministrantenschar und dem Lied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ bat Pfarrer Feil um Freiwillige, die ins Schiff einsteigen. Nach kurzem Zögern waren alle Plätze mit Kindern besetzt – und alle staunten, als Pfarrer Feil feststellte: Das Schiff sitzt ja auf dem Trockenen und braucht … Ja, es braucht Wasser, es braucht Menschen, die vom Wasser der Taufe und dem Wehen des Heiligen Geistes bewegt sind, um die Fahrt durch „das Meer der Zeit“ zu bestehen.

Dieser rote Faden wurde in der Predigt mit Johannes dem Täufer verknüpft:

Er verweist von sich weg auf Jesus. Und der Auferstandene offenbart seine göttliche Gegenwart („Ich bin es“) mitten in den Stürmen der Zeit und lädt uns ebenso wie Petrus ein, das Wagnis des Glaubens einzugehen, seine rettende Hand zu spüren und zu entdecken: Er ist schon bei den Menschen, zu denen wir aufbrechen. Die Freude an Christus klang auf im Halleluja und anderen schwungvoll-ergreifenden Beiträgen des Kirchenchores unter Leitung von Fr. Schreiber-Gugel und von Herr Heuberger an der Orgel. Als vor dem Segen die Kinder von der Kinderkirche zurückkamen, brachten sie ihre Sinnzeichen für die Fahrt übers Meer mit: Rettungsboote, Schwimmweste – und Begeisterung.

Mit einem Kandidatenflyer regten die Pfarrer an zum Gespräch über die KGR-Wahl beim anschließenden Fest. Da waren schnell alle Plätze besetzt und jeder konnte sich stärken und Gemeinde in ihrer Vielfalt, mit vielen Aktiven erleben.

Als gegen 16:30 Uhr schon Vieles wieder aufgeräumt war und vorläufig Bilanz gezogen wurde, waren alle sich einig: Wir sind mit diesem Patrozinium und der spürbar guten Stimmung in der Gemeinde sehr zufrieden. Unser Gemeindeschiff nimmt wieder Fahrt auf.

DANKE

Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen unseres Patroziniums beigetragen haben: dem Kirchenchor, dem Kinderkirchteam und allen Mitwirkenden des Festgottesdienstes, den vielen Helferinnen und Helfern beim Auf- und Abbau, bei der Dekoration, bei der Bewirtung, und bei all den vielen Dingen, woran man bei einem solchen Fest denken muss. Vielen herzlichen Dank für die leckeren Kuchen- und Salatspenden und für das Kinderprogramm.

Pfarrer Anton Feil